Notarielle Verträge in Corona-Zeiten - geht das?

Viele fragen sich, ob es überhaupt geht oder sinnvoll ist, in der aktuellen Lage notarielle Verträge zu schließen.

Hierzu ganz klar:

Natürlich geht das!

Teilweise besteht gerade in einer solchen Lage das Bedürfnis, bestimmte Angelegenheiten, die man gerne vor sich her schiebt, zu regeln, um sich abgesichert zu fühlen.

Aber auch dabei gilt das Gebot der größtmöglichen Vorsicht.

Neben den allgemeinen Hygieneregeln, die natürlich auch von uns beachtet werden, hat die westfälische Notarkammer einige Vorgaben, aber auch Erleichterungen empfohlen. Diese beinhalten:

- Es sollen möglichst nur die Personen bei der Beurkundung anwesend sein, die auch wirklich anwesend sein müssen. Verzichten Sie bitte derzeit darauf, nicht beteiligte Dritte "zur moralischen Unterstützung" mitzubringen.

- Es kann und soll von der Möglichkeit der vollmachtlosen Vertretung Gebrauch gemacht werden. Sie können Sie bei vielen Beurkundungen von der anderen Vertragspartei oder anderen Personen wie z.B. Angestellten des Notars vertreten lassen. Die Vertretung muss dann von Ihnen im Nachgang genehmigt werden. Die Genehmigung muss nur durch eine kurze Unterschriftsbeglaubigung erfolgen, welche auch bei Ihnen zuhause oder im besonderen Fall sogar bspw. vor unserer Kanzlei erfolgen kann, wenn Sie es vermeiden wollen, unsere Geschäftsräume zu betreten. Auf die hierbei üblicherweise anfallenden Kosten dürfen wir derzeit verzichten. Aber auch bei einer solchen Abwicklung ist uns wichtig, dass Sie umfangreich beraten werden und ausreichend Gelegenheit haben, Ihre Fragen zu stellen. Das stellen wir bereits im Vorfeld der Beurkundung sicher oder lassen Sie auf Wunsch virtuell an der Beurkundung teilnehmen. Besprechen Sie mit uns Ihre Wünsche und die Möglichkeiten.

- Eine nach einem Immobilienkauf zumeist erforderliche Grundschuldbestellung setzt normalerweise ein nochmaliges Erscheinen des Käufers voraus. Derzeit dürfen wir von der Möglichkeit Gebrauch machen, dass unsere Mitarbeiterinnen eine Vollmacht von Ihnen bekommen und diesen Schritt - natürlich nur nach Rücksprache und auf Ihre Weisung - für Sie vornehmen. Wenn Sie dies wünschen...

Wie Sie sehen bemühen wir uns, das Risiko für Sie, für uns und für alle möglichst gering zu halten. Aufschieben müssen Sie Ihre anliegen also nicht.

Liebe Mandantinnen,

liebe Mandanten,

die derzeitige Pandemie-Krise stellt uns alle vor große Herausforderungen. Das öffentliche Leben ist stark eingeschränkt, steht in einigen Bereichen nahezu still.

Wir lassen Sie in dieser Situation nicht allein und sind weiterhin für Sie da. Egal, ob "normale" rechtliche Fragen oder solche, die erst durch die Krise aufgetreten sind, wir beraten sie weiterhin gerne.

Natürlich unter Berücksichtigung aller notwendigen Hygienemaßnahmen. Dazu gehören beispielsweise:

- Termine nur nach vorheriger (auch kurzfristiger) telefonischer Vereinbarung.

- Kein Warten im Wartezimmer

- Regelmäßiges Desinfizieren der Besprechungsräume nach jeder Besprechung

- uvm.

Natürlich gehört zu einer Kontaktvermeidung auch und vor allem, Probleme und Fragen telefonisch oder auf anderen, modernen Wegen, wie Videochats o.ä. zu besprechen. Hier richten wir uns ganz nach Ihren Wünschen und machen (fast) alles möglich. Sprechen Sie uns einfach an.

Vielen Dank und bleiben Sie gesund

Ihr Kanzleiteam

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